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Rezept von Gerry von der Geisleralm in Villnöß

 

Kaiserschmarrn

 Teil 1:
Teil 2:


Zutaten: (für ca. 6-8 Personen)

 

1 Liter Milch

650 g Mehl

7 Eier

3 Prisen Salz

Öl

wer mag: Rum – Jägertee oder Grappa

 

Zum verfeinern: Staubzucker

Zimtzucker

Preiselbeermarmelade

 


Zubereitung:

Zu aller erst muss man die Zutaten zusammenmischen. Dazu die Milch in eine große Schüssel geben, salzen und nach und nach das Mehl klumpenfrei mit einem Schneebesen einrühren. Anschließend kommen die ganzen Eier rein. Das Eiweiß muss dabei nicht steif geschlagen werden, das macht von der Fluffigkeit vom Teig nämlich nicht viel aus. Zum Schluss noch wer mag einen Schluck Rum/Jägertee oder Grappa hinzugeben. Wenn Sie merken, dass der Teig noch ziemlich dickflüssig ist, dann einfach noch ein bisschen Milch, Sahne oder Wasser dazugeben, aber nicht zuviel!

 

Der Teig sollte jetzt ruhen. Das heißt mindestens 2 bis 3 Stunden ruhen lassen, denn jeder Teig mit Mehl muss aufquellen. Somit wird er viel weicher und angenehmer zu essen. Bei der Pfanne ist es wichtig, dass es eine Edelstahlpfanne ist, in der kein Fleisch gebraten wurde, sonst klebt der Teig rein. Sie können natürlich auch eine beschichtete Pfanne benutzen, jedoch ist der Geschmack bei einer Edelstahlpfanne intensiver.

 

Herausgebraten wird der Teig dann in der Pfanne mit Öl, die Pfanne sollte dampfen, dann ist sie heiß genug. Beim Wenden braucht es jedoch ein bisschen Übung, deshalb vorsichtig wenden, sonst kann es sein, dass alles auf dem Boden landet. :-)

 

Sobald der Kaiserschmarrn die richtige goldbraune Farbe hat und durchgebraten ist, in Stückchen brechen und ab damit aufs Teller. Zum Anrichten gehört auf jeden Fall ein bisschen Staubzucker und/oder Zimtzucker und etwas Preiselbeermarmelade!

 


 

Rezept von Jasmin aus Bruneck

 

Schokotörtchen mit flüssigem Kern


Zutaten: (für ca. 18 Stück)

 

170 g Bitterschokolade

280 g Butter

170 g Zucker

6 Eier

100 g Mehl

 

Der Backofen ist vorzuheizen auf 200°C

 


Zubereitung:

Als erstes die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, die Butter ebenso. Dann die flüssige Schokolade, die Butter, den Zucker und die Eier locker vermischen. Bei den Eiern ist wichtig, dass sie nicht aufgeschlagen werden bzw. dass Eischnee gemacht wird, sondern sie werden nur verquirlt! Zum Schluss noch das Mehl in die Masse geben und alles schön vermischen, bis kein Mehl mehr sichtbar ist.

 

Dann kann man auch schon die Förmchen befüllen. Man kann einfache Papierförmchen benutzen oder auch aus Silikon. Wenn die Schokotörtchen nicht sofort gemacht werden, kann man sie im Kühlschrank kalt stellen, bis sie in den Ofen kommen. Also ist das Rezept auch wunderbar geeignet um schon im Voraus alles vorzubereiten.

 

Sobald die Törtchen in den vorgeheizten Backofen kommen, brauchen sie ca. 7-10 Minuten, bis sie fertig gebacken sind. Man sollte wirklich dabei bleiben, da jeder Backofen anders ist. Sie sehen, dass sie fertig sind, wenn der Teig an der Oberfläche anzieht, bzw. wenn sich eine leichte Kruste bildet.

 

Kleiner Tipp: Dazu können Sie ganz einfach ein leckeres Eis und Sahne reichen!

 


 

Rezept von Judith

 

Rinderschmorbraten

 


Zutaten:

 

2 kg Rinderbraten

2 EL Olivenöl

175 ml Gemüsebrühe

1 rote Zwiebel

1 rote oder gelbe Paprikaschote

¼ l trockener Rotwein

175 ml dünnes Tomaten-Püree (Passata die Pomodoro)

1 in Scheiben geschnittene Karotte

4 Zehen Knoblauch

1 Pfefferschote oder Kerne

Wer mag (8 entsteinte Backpflaumen)

Salz

Pfeffer

 


Zubereitung:

Zunächst wird das Öl in einer Pfanne erhitzt, diese sollte nach Möglichkeit gut beschichtet sein. Danach wird das Fleisch von allen Seiten kräftig angebraten, sodass sich die Poren verschließen. Nach dem Anbraten wird es mit Folie abgedeckt und erst einmal zur Seite gestellt.

 

Nun werden die Zwiebeln angebraten, wobei die Brühe dazugegeben wird. Bei verschlossenem Deckel sollte alles ein paar Minuten kochen, danach lässt man es noch weiter köcheln, wobei die Hitze reduziert und der Deckel abgenommen werden sollte. Als nächstes wird die Paprika in Streifen dazu gegeben. Die Masse sollte solange kochen, bis die Brühe verdunstet und die Paprikastreifen weich sind.

 

Der Wein und das Tomaten-Püree werden in der Zwischenzeit in einem anderen Topf zum Kochen gebracht. Weiterhin wird ein großer Bräter benötigt, in dem zunächst die Mischung aus Zwiebeln und Paprika platziert werden. Das Fleisch kommt auf das Gemüse und wird noch einmal gesalzen und gepfeffert. Danach wird es mit der Weinmischung übergossen und die restlichen Zutaten werden dazugegeben.

 

Bei etwa 180°C im vorgeheizten Backofen muss das Fleisch jetzt eine Stunde schmoren. Dann wird der Ofen auf 120°C gestellt, das Fleisch sollte noch weitere zwei bis 2,5 Stunden schmoren, damit es angenehm weich wird. Die Sauce wird im Mixer püriert und durch ein Sieb gegeben. So wird sie (eventuell) mit den Backpflaumen erhitzt und zum Fleisch gereicht, welches quer zur Faser bereits in Scheiben geschnitten und angerichtet wurde. Dazu passt perfekt ein einfacher weißer Reis oder Kartoffeln. Mahlzeit!

 


 

Rezept von Judith

 

 

Pizzateig (Grundrezept) mit scharfem Auberginen-Ragout und Frischkäse

 
Zutaten:

 

Für den Pizzateig (Grundrezept):

250 g Weizen-Vollkornmehl
150 g Mehl und etwas Mehl zum Verarbeiten
½ TL Salz (je nach Belag auch mehr)
½ Würfel frische Hefe
1 EL flüssiger Honig
2 ½ EL Olivenöl und etwas Öl zum Verarbeiten

 

Für den Belag:

 

450 g Auberginen (Melanzane)
Salz
2 Knoblauchzehen
2 kleine rote Zwiebeln
3 EL Olivenöl
1 rote Chilischote
2 Stiele Basilikum
425 g Dosentomaten (Pelati)
Pfeffer und Zucker
4 Stiele Oregano
150 g junger Ziegenkäse


Zubereitung:

Zuerst machen wir den Pizzateig, da er eine Weile braucht um zu gehen, das heißt man muss ihn ruhen lassen, da es ein Hefeteig ist.

 

Mehl mit etwas Salz auf die Arbeitsfläche oder in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe mit etwa 220 ml warmem Wasser und Honig in die Mulde gießen. Von der Mitte her alles gründlich vermischen, nach und nach das Olivenöl dazugeben und alles zu einem losen Teig verarbeiten. Den Teig dann auf der Arbeitsfläche mit den Händen 5 Minuten kräftig kneten, bis er elastisch und geschmeidig ist. Den Pizzateig in eine Schüssel geben. Mit einem Küchentuch oder mit leicht geölter Klarsichtfolie zudecken und den Pizzateig bei warmer Zimmertemperatur gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat; das dauert etwa 30-45 Minuten. Den Hefe-Pizzateig dann weiterverarbeiten.

 

Während der Pizzateig ruht, kann man auch schon den Belag dafür vorbereiten.

 

Die Melanzane putzen, waschen, trockenreiben und in 1 cm große Würfel schneiden. Diese in ein Sieb geben, leicht salzen und 15 Minuten abtropfen lassen. Inzwischen Knoblauch und Zwiebeln schälen und fein hacken. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin 2 Minuten glasig dünsten. Auberginenwürfel dazugeben und 4-5 Minuten unter Rühren dünsten. Chilischote und Basilikum waschen. Chili grob hacken und mit abgezupften Basilikumblättchen zu den Auberginen geben. Dosentomaten samt Flüssigkeit zu den Auberginen geben und aufkochen. Bei mittlerer Hitze zugedeckt 25-30 Minuten dünsten. Mit etwas Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen.

 

Selbstgemachten Pizzateig auf der bemehlten Arbeitsfläche vierteln und zu dünnen Pizzaböden ausrollen. Je 2 Teigscheiben auf ein leicht bemehltes Backblech legen. Das Auberginen-Ragout auf den Teigkreisen verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei Umluft auf 220 °C, auf der untersten Schiene in etwa 15 Minuten backen.

 

Inzwischen Oregano waschen, die Blättchen abzupfen. Ziegenkäse in Stücke teilen. 5 Minuten vor Ende der Backzeit den Käse auf den Pizzen verteilen. Pizzen nach dem Backen mit Oregano bestreuen und fertig!

 


 

Rezept von Martha aus Brixen

 

Lachs-Crepes mit Frischkäse

 
Zutaten:

 

Für den Teig:

2 Eier

3-4 EL Mehl

Milch und Salz nach Belieben

Öl für die Pfanne

 

Für die Füllung:

150 g Räucherlachs in Scheiben

200 g Frischkäse

3-4 Blätter Salat

 


Zubereitung:

Zuerst macht man den Teig. Dazu einfach alle Zutaten dafür zusammenmischen, nach und nach Milch dazugeben, bis der Teig eine schöne Konsistenz hat. Er sollte eher flüssig sein. Eine Pfanne erhitzen, etwas Öl hineingeben und ganz dünne Crepes machen bis der Teig aufgebraucht ist. Crepes sind so ähnlich wie Pfannkuchen/Omelettes nur eben sehr dünn.

 

Dann werden die Crepes befüllt. Dazu eine Scheibe Lachs geben, darauf den Frischkäse verstreichen und zum Schluss noch ein Salatblatt drauf geben. Sobald man das gemacht hat, ganz eng aufrollen und bei allen Crepes das selbe machen. Die Crepes werden dann in Alufolie oder Frischhaltefolie eingewickelt und für mindestens 1 Stunde oder auch über Nacht in den Kühlschrank gegeben.

 

Um alles schön anzurichten, kann man ein Salatbeet vorbereiten, auf jedem Teller ein bisschen verteilen, die Crepes aus dem Kühlschrank nehmen, in der Mitte quer durchschneiden und auf das Salatbeet legen. Und schon ist es fertig zum Servieren!

 


 

Rezept von Ilaria Crepaz

Cotechino con lenticchie

(Cotechino mit Linsen)


Zutaten: (ca. für 4 Personen)

 

- 2 Cotechini

- 350 g getrocknete Linsen

- 1 Zwiebel

- 1 Karotte

- Olivenöl zum Anbraten

- 1-2 Knoblauchzehen

- ca. 5 EL Passata di Pomodoro (Tomatensoße ohne Stückchen)

- 250 ml Gemüsebrühe

- Pfeffer zum Würzen

 

 

Zubereitung:

Die Cotechini in einen Topf mit ausreichend Wasser geben und eine halbe Stunde kochen lassen. Nach ca. 10 Minuten jedoch sollte man ein bisschen zurückschalten, damit das Wasser nicht mehr kocht. Zwiebel, Knoblauch und die Karotte fein würfeln und alles in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten. Sobald man das gemacht hat, die Linsen dazugeben.

 

Die Linsen muss man nicht unbedingt am Vortag einweichen, sonst kann es sein, dass sie zu weich werden!

 

Anschließend die Tomatensoße und die Gemüsebrühe dazugeben, alles gut unterrühren und ca. 1 Stunde kochen lassen. Sobald alles fertig ist nur noch mit Pfeffer würzen und anrichten. Salz kommt deshalb nicht dazu, da der Cotechino oft schon sehr salzig ist!

 

Wir wünschen ein Gutes Neues Jahr 2017!

 


 

Rezept von Waltraud aus Villnöß

 Eierlikör


Zutaten:

 

- ½ l Milch

- ½ l Sahne

- 300 g Zucker

- 600 ml Eidotter

- 1 ganze Vanilleschote

- ¼ l 80%iger Rum

- ¼ l Brandy

 


Zubereitung:

Milch, Sahne, Zucker und Vanilleschote in einen Topf geben und auf 70°C erhitzen. Wichtig: die Masse darf nicht kochen!! 10 Minuten auf dieser Temperatur lassen und vom Herd nehmen. Sobald es nicht mehr heiß ist, die Eidotter mit einem Schneebesen langsam hineinrühren und weiter abkühlen lassen bis es ganz kalt ist. Zum Schluss noch den Rum und Brandy dazugeben und abfüllen.

 

Für das Schokolikör braucht man nur 400-500 ml Eidotter und dazu noch 30 g Kakaopulver.

Für das Lebkuchenlikör die selben Zutaten wie oben und 200 g Nutella, 3 EL Lebkuchengewürz und 1 TL Zimt.

 

Viel Spaß beim Genießen und frohe Weihnachten!

 


 

 Rezept von Roland Innerbichler

 Lebkuchenherzen


Zutaten: (ca. 50 Kekse)

- 140 g weißes Mehl

- 360 g Roggenmehl

- 150 g gemahlene Mandeln

- 10 g Speisenatron

- 200 g Honig

- 200 g Zucker

- 2 Eier

- 50 g Butter

- 1 Pkg. Vanillezucker

- 1 Messerspitze Zitronenschale

- 2 EL Zitronensaft

- 1 EL Rum

- 1 TL Zimt

- 1 Messerspitze Nelkenpulver

 


Zubereitung:

Das Mehl, Roggenmehl, Mandeln und Speisenatron vermischen. Dann in einem kleinen Topf Honig und Zucker leicht erwärmen, nicht zu heiß sonst verbrennt es schnell! Dann die süße Masse mit den Eiern, zerlassener Butter, Vanillezucker, Zitronenschale, Zitronensaft, Rum, Zimt und Nelkenpulver vermischen und alles dann noch mit dem Mehlgemisch zusammenmischen. Sie merken dann, dass der Teig sehr klebrig ist, wegen des Honigs. Deshalb brauchen Sie den Teig nicht allzu lange kneten, nur bis die Zutaten alle gut vermischt sind. Anschließend kommt der Teig für 12 Stunden in den Kühlschrank.

 

Am nächsten Tag zuerst den Backofen auf 180°C vorheizen.

 

Den Teig herausnehmen, leicht durchkneten, ca. 1 cm dick ausrollen und die Förmchen ausstechen. Danach die Kekse auf das Backblech (mit Backpapier) legen und mit Milch bestreichen. Somit bekommen die Kekse diesen schönen Glanz. Anschließend für ca. 6 Minuten bei 180°C in den Backofen geben.

 

Tipp von Roland: Wenn sie noch warm sind, die Kekse in Staubzucker wellen, dann schauen sie ganz klassisch aus und schmecken auch nicht zu süß!

 


 

Rezept von Klaus aus Prags

Kabeljau auf Kartoffel-Artischoken-Gröstl mit Zwiebel-Oliven-Gremolata


Zutaten:

- 200 g mehlige Kartoffeln

- 4 Artischocken

- 300 g Kabeljau (also 150 g pro Person)

- Knoblauch und Rosmarin

 

Für die Gremolata:

- 3 Zwiebeln

- 1 Glas schwarze Oliven

- Salz und Pfeffer

 


Zubereitung:

Als erstes die Kartoffeln mit der Schale kochen. Die Kartoffeln sollten dabei aber nicht zu weich werden, da sie sonst zerfallen. Währenddessen die Zwiebeln schälen und ganz klein hacken und in einen Topf mit genug Olivenöl (sobald es warm ist) hineingeben und nebenbei langsam schmoren lassen. Die Zwiebeln brennen auch nicht an, wenn genug Olivenöl drinnen ist. Danach kommen die Artischocken, die wir schälen müssen. Dazu bitte Handschuhe anziehen, sonst hat man danach schwarze Hände. Das Artischocken-Schälen geht so: Zuerst den Stängel abschneiden, dann die Blätter rundherum ab pellen, den Spitz oben dann auch abschneiden und innen das Herz heraus löffeln. Dann sind sie nur noch zu Vierteln, in einer separaten Pfanne in Olivenöl mit dem Knoblauch anbraten. In dieser Zeit die Kartoffeln schälen, schneiden und zu den Artischocken dazugeben.

 

 Danach die Zwiebeln vom Herd nehmen, die Oliven klein hacken und dazugeben, salzen und pfeffern und anschließend diese Gremolata nur noch warm stellen. Immer wieder nach dem Gröstl schauen, ob es nicht anbrennt, dieses ebenso salzen und den Rosmarin dazugeben.

 

 Und jetzt zum Schluss kommt der Kabeljau: wenn es ein Stück ist, einfach in der Mitte teilen, salzen und pfeffern. Eine Pfanne richtig heiß werden lassen und den Kabeljau auf der Hautseite hineinlegen. Einfach auf dieser Seite anbraten und beiseite stellen, so ist er noch schön glasig und saftig. Wenn jemand den Fisch durch mag, einfach nochmal umdrehen und auf der anderen Seite auch noch kurz anbraten.

 

 Zuletzt wird alles noch schön angerichtet: auf dem Teller kommt zuerst das Kartoffel-Artischocken-Gröstl, darauf der Kabeljau und darauf noch die Zwiebel-Oliven-Gremolata.

 

 Ein leckerer Tipp für das Weihnachtsessen!

 


 

Rezept von Waltraud aus Klausen

Orangen-Schnitten

Zutaten:

Boden:

- 500 g Mehl

- 250 g Butter

- 1 Backpulver

- 2 Vanillezucker

- 15 dag Staubzucker

- 2 Eier

 Füllung:

- 250 g gemahlene Haselnüsse oder Walnüsse

- 15 dag Staubzucker

- Saft von 3 Orangen

- ein bisschen Abrieb von einer Orange

 Glasur:

- 10 dag Staubzucker

- Orangensaft nach Bedarf

 


Zubereitung:
Zu aller erst macht man die Füllung: dazu alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermischen und wenn die Masse noch zu weich ist, einfach noch ein paar Nüsse dazugeben. Diese Schüssel dann beiseite stellen.

Für den Boden ebenso alle Zutaten einfach vermischen und sobald man damit fertig ist, den Teig in 2 Hälften teilen. Auf einem Backblech Backpapier auslegen und eine Hälfte des Teiges darauf verteilen. Anschließend die Füllung darauf geben, und anschließend noch die zweite Hälfte des Teiges darauf geben. Dann ist alles schon bereit für den Backofen. Man kann ihn vorheizen, muss es aber nicht. Den Backofen einstellen auf 170°C Ober- und Unterhitze und ca. 30 Minuten goldig backen. Die Orangen-Schnitten sollten oben nicht zu braun werden.

 

In der Zwischenzeit, wenn die Schnitten im Backofen sind, die Glasur vorbereiten. Einfach den Staubzucker mit dem Orangensaft vermischen bzw. glatt rühren. Sollte nicht zu dick oder zu dünn sein!

Sobald die Schnitten raus genommen werden, die Glasur darüber schön verteilen und sehr gut trocknen lassen. Am besten über die ganze Nacht. Sollte die Glasur nicht ganz trocken sein, und Sie die Orangen-Schnitten in einen Behälter geben, fangen sie an zu schimmeln!! Deshalb wirklich gut trocknen lassen. Am nächsten Morgen kann man sie dann in kleine Ecken oder Quadrate schneiden, wie man möchte.

 


 

Rezept von Marion aus dem Gadertal

 

Mokka Schoko Makronen


Zutaten: (60 Kekse)

 

- 3 Eiweiß

- 100 g Zucker

- 330 g nicht geschälte Haselnüsse

- 100 g Zartbitterschokolade

- 50 g Mehl

- 10 g Instantkaffee

- 60 Oblaten

- 100 g weiße Schokolade

- 60 Schoko-Mokka-Bohnen

 


Zubereitung:

Das Eiweiß mit dem Zucker zu Eischnee steif schlagen. Die Zartbitterschokolade und die Haselnüsse klein hacken. Anschließend beides mit dem Kaffee und dem Mehl gut vermischen und unter den Eischnee unterheben. 2 Teelöffel hernehmen, in kaltem Wasser eintauchen und mit diesen Bällchen formen, die dann auf die Oblaten drauf kommen. Sobald alle 60 Stück vorbereitet sind, sind sie bereit für den Backofen.

 

Die Kekse kommen 20 Minuten bei 160°C in den Backofen.

 

Die Kekse abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die weiße Schokolade über dem Wasserbad schmelzen lassen und dann nach und nach die Kekse damit betupfen. Auf jedem Keks, auf die weiße Schokolade, kommt dann noch jeweils eine Schoko-Mokka-Bohne oben drauf und dann sind sie auch schon fertig zum Vernaschen!

 


 

Rezept von Rosi aus Meran

 

Scheiterhaufen


Zutaten: (3-4 Personen)

 

- 4 alte Semmel oder Weißbrot

- 4 Äpfel

- 3 Eier

- einen Schluck Milch

- 3-4 EL Zucker (= 8-10 dag)

- 1 Päckchen Vanillezucker

- eine Messerspitze Zimt

- eine Hand voll Sultaninen

- ein paar Pinienkerne (oder sonstige Nüsse)

- Butter für die Form

 


Zubereitung:

Das Brot klein schneiden wie bei den Knödeln (also kleine Würfel). Die Äpfel schälen und in Scheiben schneiden. Das Brot mit den Eiern, Zucker, Vanillezucker und Milch in einer Schüssel vermischen. Anschließend die Äpfel in einer zweiten Schüssel mit Zimt, Pinienkerne und Sultaninen vermischen. Danach eine Kasserolle oder Auflaufform ausbuttern und die halbe Brotmischung auf dem Boden verteilen. Darauf die gesamte Apfelmischung schichten und oben drauf dann noch die zweite Hälfte der Brotmischung geben damit alle Äpfel bedeckt sind. Zum Schluss noch ein paar Butterflocken darauf verteilen und in den Backofen zirka eine halbe Stunde garen lassen bei 180 °C. Der Backofen muss nicht vorgeheizt werden!

 

Am besten schmeckt der Scheiterhaufen noch warm!

 

Und noch ein kleiner Tipp von unseren fleißigen Hörern: der Scheiterhaufen schmeckt nicht nur mit Weißbrot, sondern auch super lecker mit einem einige Tage alten Hefezopf! Lecker!!

 


 

Rezept von Martha aus Tramin

 

Gefüllte Baguettes


Zutaten:

 

- 2 große Baguettes

- 1 große Dose Thunfisch

- 150 g Butter

- 20 grüne Oliven

- 8 Essiggurken

- 20 Champignons

- ein Stückchen Bergkäse

- 5 dag Mortadella

- 2 hart gekochte Eier

- ein paar Peperonistreifen aus dem Glas

- 3 EL Essig

- zum würzen: Salz, Pfeffer und Senf

 


Zubereitung:

Das Brot in der Länge in 2 Hälften schneiden und aushöhlen, also das weiche innen herausnehmen und in eine Schüssel geben. Mit dem Essig tränken und die Butter schaumig rühren. Den Senf zum eingeweichten Brot dazugeben. Anschließend Thunfisch, Oliven, Champignons, Käse, Mortadella und Essiggurken klein schneiden und ebenso zum Brot geben und alles gut vermischen. Danach nur noch mit Salz und Pfeffer würzen, gut verrühren und in die ausgehöhlten Baguettes einfüllen.

 

Die hart gekochten Eier in Scheiben schneiden und auf dem gefüllten Brot oben mit den Peperonistreifen schön anrichten.

 

Zum Schluss noch die Baguettes in Alufolie gut einwickeln und im Kühlschrank kühl lagern. Dann kann man es nach Belieben und Bedarf aufschneiden. Kleiner Tipp: dazu schmeckt am Besten ein Glas Wein oder Bier.

 


 

 Rezept von Ramona aus Rodeneck

 

Geeister Kaiserschmarrn


Zutaten: (für 6 Personen)

 

- 8 Eigelb

- 4 ganze Eier

- 200 g Zucker

- 2 Blatt Gelatine

- 750 g Sahne

- 50 g Sultaninen (wer mag)

- 300 g Tiramisu-Kekse

- zum Verfeinern: Zitrone, Vanille und Rum

 


Zubereitung:

Die Eigelb, die Eier und den Zucker zusammen über einem Wasserbad warm und schaumig schlagen. Anschließend diese Masse wieder mit einem Rührgerät kalt rühren. In der Zeit, in der die Eiermasse abkühlt, die Gelatine nach Packungsanweisung in kaltem Wasser einweichen und dann im Rum schmelzen lassen.

 

Die Sultaninen, Zitrone und Vanille in die Eiermasse geben, die Kekse in Würfel schneiden und alles locker unterheben. Die Sahne wird noch steif geschlagen und zum Schluss mit der Gelatine und der Masse vermischt.

 Das alles anschließend auf ein Küchenblech oder in eine Kastenform geben und einfrieren.

 

Bevor der geeiste Kaiserschmarrn verspeist wird, kann man ihn noch mit einem Gasbrenner karamellisieren. Als Beilage passen sehr gut marinierte Früchte oder Preiselbeermarmelade.

 


 

Rezept von Josefine aus Feldthurns

 

Surfleisch, Hauswurst und Knödel mit Sauerkraut


Zutaten: (für 4-5 Personen)

 

Sauerkraut:

- 1 kg frisches Sauerkraut

- 100 g Zwiebeln

- ¾ l Wasser

- 50 g Butter

- 1 EL Mehl

- Zum würzen:

Wacholderbeeren, Pfefferkerne, ½ TL Kümmel, 1 Lorbeerblatt, 2-3 Knoblauchzehen und Salz

 

Knödel: (für 16-17 Knödel)

- ½ kg geschnittenes Knödelbrot

- 100 g Zwiebel

- 4 Eier

- 4 EL Butter

- 200 ml Milch

- 4 EL Petersilie

- Pfeffer und Salz

 

- 1 kg Surfleisch

- 1 Hauswurst pro Person

 


Zubereitung:

Das Sauerkraut mit dem Wasser in einen Topf geben, Surfleisch und Gewürze dazugeben, außer beim Salz muss man vorsichtig sein, da das Fleisch meistens schon gewürzt ist. Danach zudecken und 1,5 Stunden kochen lassen. In einem separaten Topf die Butter schmelzen, Zwiebel und Knoblauch darin dünsten und mit Mehl bestreuen. Anschließend diese sog. Mehlschwitze zum Kraut dazugeben und nochmal 10 Minuten weiterkochen lassen. Somit wird es ganz cremig. Das Sauerkraut und das Surfleisch wären somit auch schon fertig.

 

Für die Knödel als erstes die Zwiebel in Butter anrösten, zusammen mit Petersilie und den untergerührten Eiern in der Milch ins Knödelbrot mischen. Salzen und ganz wenig Pfeffer dazugeben und dann noch mit ein bisschen Mehl alles gut vermischen, damit es eine nicht zu klebrige Masse wird. Sobald man die Knödel geformt hat, einfach noch in kochendem Wasser 10 Minuten kochen und fertig.

 

Die Hauswürste sind auch ganz einfach in einem Topf mit Wasser 10 Minuten zu kochen. Sobald alles bereit ist, eine große Platte hernehmen, das Sauerkraut, das in Scheiben geschnittene Surfleisch, die Knödel und die Hauswürste darauf geben und jeder kann sich selbst bedienen.

 

Wir wünschen eine schöne Törggelezeit!

 


 

Rezept von Ruth aus Mühlen in Taufers

 

Gnocchi mit Salbei-Butter


Zutaten:

 

- 600 g Kartoffeln

- 160 g Mehl

- 50 g Gries

- 2 Eidotter

- 50 g Butter

- Salz

- ein paar Salbeiblätter

 


Zubereitung:

Die Kartoffeln kochen, bis sie weich sind und abkühlen lassen. Sobald sie abgekühlt sind, schälen und zerkleinern, damit man sie als Teig verarbeiten kann. Anschließend das Mehl, den Gries und das Salz dazugeben und alles schön vermischen. Sobald man das gemacht hat, die 2 Eidotter dazugeben und nochmal alles vermischen und gut kneten damit ein schöner Teig entsteht.

 

Besser ist, man verarbeitet den Teig gleich, sonst fängt er an zu kleben. Den Teig in Rollen formen und kleine Würfelchen abschneiden. Die Gnocchi dann in einem großen Topf kochen und immer wieder umrühren, da sie sonst am Boden kleben bleiben. Sobald sie oben schwimmen sind sie fertig.

 

In der Zwischenzeit kann man in einem zweiten Topf die Butter zum schmelzen bringen und die Salbeiblätter dazugeben, aber die Butter sollte nicht braun werden. Dann nur noch alles zusammenmischen und das Gericht ist fertig zum genießen.

 


 

Rezept von Karl aus Pens/Sarntal

 

Sarner Nocken – Penser Art


Zutaten:

 

- 50 g Weißmehl („00“)

- 2 bis 3 Eier

- 10 g Bauchspeck

- 1 kleine Zwiebel

- zum Würzen: Schnittlauch + Salz

 


Zubereitung:

Schnittlauch fein schneiden und mit Mehl und Salz in einer Schüssel vermischen. Beim Salz empfiehlt sich am Anfang noch zu sparen, denn der Speck ist auch sehr salzig. In der Zwischenzeit den Bauchspeck und die Zwiebel klein hacken, in einer Pfanne goldbraun anbraten und ebenso in die Mehlmischung geben. Anschließend noch die Eier dazu, alles fein vermischen und der Teig ist schon fertig.

 

Einen mittelgroßen Topf mit Wasser befüllen und auf dem Herd erhitzen. Sobald es kocht, salzen und kochen lassen. Dann kann man die Nocken formen. Dazu verwendet man einen Holzlöffel, diesen zuerst ins heiße Wasser eintauchen, damit der Teig nicht festklebt und damit die Nocken ganz einfach formen.

 

Die Sarner Nocken sollten im kochenden Wasser 4 bis maximal 8 Minuten bleiben, anschließend abseihen und anrichten. Als kleines Extra oben drauf eignet sich noch ein bisschen zerlassene Butter, Parmesan und Schnittlauch. Mahlzeit!

 


 

Rezept von Irma aus St.Lorenzen

 

Mohnkrapflan


Zutaten:

 

Teig:

- 45 dag Weizenmehl

- 15 dag Roggenmehl

- 1 Ei

- 1 Stampale Schnaps

- Prise Salz und einen Schluck Öl

 

Füllung:

- 200 ml Wasser

- 250 g Mohn

- 1 EL Honig

- ½ TL Zimt (wer mag)

- 1 Pkg Vanillezucker

- 1 EL Rum (wer mag)

- Prise geriebene Zitronenschale

 


Zubereitung:

Alle Zutaten der Füllung in einer Schüssel zusammenmischen und eine Stunde ruhen lassen. Ebenso alle Zutaten des Teigs in einer anderen Schüssel zusammenmischen und eine Stunde ruhen lassen.

 

Nach der Ruhepause den Teig aus der Schüssel herausnehmen, eine Wurst formen und Stücke (einen halben Zentimeter dick) herunter schneiden. Diese mit einem Nudelholz ausrollen und von der Füllung einen halben bis ganzen Esslöffel auf die länglichen (ovalen) Teigblättchen geben und schön verstreichen. Anschließend länglich zusammenlegen und den Rand der Krapflan schön andrücken.

 

In ganz normalem Kochöl goldbraun braten und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

 

Am besten schmecken die Mohnkrapflan nur mit Puderzucker bestreut!

 


 

Rezept von Christine aus Dietenheim

 

Schokotörtchen mit weichem Kern

Zutaten:

 

- 200 g Bitterschokolade

- 4 Eidotter

- 4 Eiweiß

- 20 g Butter

- 50 g Zucker

 

Wichtig: es müssen feuerfeste Formen sein und der Backofen ist auf 180°C Heißluft vorzuheizen!

 


Zubereitung:

Zuerst muss man die Förmchen ausbuttern und anschließend mit Zucker bestreuen. Somit vermeidet man, dass die Törtchen dann drinnen kleben bleiben.

 

Die Bitterschokolade und die Butter in einem Wasserbad schmelzen. In der Zwischenzeit die Eiweiß mit dem Zucker zu Eischnee steif schlagen. Sobald die Schokolade und die Butter geschmolzen sind, die Schüssel vom Herd nehmen und den halben Schnee dazugeben bzw. nur locker unterheben. Danach die Eidotter unterheben und in diese Masse zum Schluss den Rest vom Eischnee auch wieder locker unterheben. Dann ist der Teig auch schon fertig.

 

Die Teigmasse dann nur noch in die Förmchen füllen, alle auf ein Backblech stellen und das dann für genau 8 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben.

 

Sobald die Zeit um ist, die Schokotörtchen herausnehmen und am besten noch heiß genießen. Dazu schmeckt am besten eine Kugel Vanilleeis, oder kleingeschnittene Erdbeeren mit Rum, Zitrone und Zucker abgeschmeckt oder ein paar Himbeeren.

 


 

Rezept von Luise aus Gschwend/Ratschings

 

Pfifferlingrisotto (für 2 Personen)

Zutaten:

 

- ca. 300 g Pfifferlinge

- halbe Zwiebel

- 1/8 Reis (Flora)

- 1/8 Weißwein

- 1/8 Suppe

 

zum würzen und abschmecken:

- Knoblauch

- Petersilie

- Salz und Pfeffer

- Butter

- geriebener Parmesan

- eventuell Sahne und Schnittlauch

 


Zubereitung:

Die klein geschnittene Zwiebel in Butter goldgelb anrösten, anschließend die geputzten und gewaschenen Pfifferlinge dazugeben und mitrösten. Sobald diese schön angebraten sind, den Reis dazugeben und mit Weißwein ablöschen. Dann nach und nach mit heißer Suppe aufgießen. Aber nicht alles auf einmal!

 

Dann mit Petersilie, Knoblauch, Salz und Pfeffer abschmecken und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Danach vom Herd nehmen, Butter und Parmesan untermischen und nochmal 3 Minuten ziehen lassen. Somit schmilzt der Käse und der Risotto wird cremig.

 

Wer mag kann zum Schluss noch einen Schluck Sahne dazugeben, muss man aber nicht. Garniert wird der Pfifferlingrisotto mit Schnittlauch und dazu schmeck sehr gut Krautsalat.

Mahlzeit!

 


 

Rezept von Rosmarie aus Innichen

 

Kalte Himbeerschale (für 10 Portionen)

Zutaten:

 

- 800 g Himbeeren (frische oder gefrorene)

- 8 Blätter Gelatine

- 500 ml Wasser

- 20 g Maizena (Speisestärke aus Mais)

- 150 g Zucker

- Saft von 2 Zitronen

 


Zubereitung:

Ganz am Anfang die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen. Anschließend Zucker, Wasser und Zitronensaft in einen Topf geben, aufkochen und ein paar Minuten kochen lassen. Maizena in kaltem Wasser glatt rühren und zur Zucker-Wasser-Zitronensaft-Mischung dazu geben. Zirka 2 Minuten leicht köcheln lassen. Danach die Himbeeren in den Topf hinein geben, kurz aufkochen, aber nicht zu lang und den Topf beiseite stellen und abkühlen lassen.

 

Sobald die Mischung abgekühlt ist, die weichen Gelatineblätter dazugeben, und umrühren und vermischen. Abgekühlt muss es deshalb sein, damit die Gelatine auch nicht die Wirkung verliert, sobald man sie dazu gibt.

Sobald alles gut vermischt ist, die Creme in Schüsselchen abfüllen bzw. portionieren und wichtig: ca. 4 bis 5 Stunden kalt stellen im Kühlschrank (nicht im Gefrierfach).

 

Wenn die Masse dann endlich fest ist noch ein bisschen dekorieren mit einem Minzblatt, einer Himbeere und ein bisschen Sahne und genießen!

 


 

Rezept von Lissi aus Naturns

 

Schlutzkrapfen mit Kürbisfüllung (für 4 Personen)

Zutaten:

 

Für den Teig:

- 150 g Roggenmehl

- 150 g Weizenmehl

- 1 Ei

- 1 EL normales Öl

- Salz

- Wasser nach Bedarf

 

Für die Füllung:

- 1 Speisekürbis

- 1 Zwiebel

- Knoblauch (nach Belieben)

- Parmesan

- Butter/Öl (zum Anbraten)

 

Zum Garnieren:

- Schnittlauch/Petersilie

- Butter

- Pfeffer

- Parmesan

 


Zubereitung:

Das Mehl in einer Schüssel mischen, dann alle Zutaten vom Teig dazugeben (Ei, Salz, Esslöffel Öl). Anschließend nach und nach lauwarmes Wasser dazugeben, bis der Teig schön geschmeidig ist. Den Teig gut durchkneten, von der Schüssel heraus nehmen und nochmal richtig schlagen. Danach kann man ihn mit der Schüssel zudecken und eine halbe Stunde ruhen lassen.

 

In der Zwischenzeit den Speisekürbis würfeln. In einer Pfanne Öl und Butter erhitzen und die klein geschnittene Zwiebel und den Knoblauch anschwitzen. Den Kürbis dazu geben, mit Salz und Pfeffer würzen und 10 Minuten dünsten. Anschließend mit einem Mixstab pürieren und geriebenen Parmesan dazugeben, damit die Füllung fester wird. Sie soll nicht zu flüssig sein!

Sobald man damit fertig ist, den Teig so dünn wie möglich ausrollen und mit einer großen runden Form ausstechen. Die ausgestochenen Teigkreise befüllen und den Rand mit Wasser bepinseln. Danach zusammenfalten und den Rand der halbmond-förmigen „Schlutza“ mit den Fingern zusammendrücken. Am besten nicht übereinander legen, damit sie nicht zusammen kleben.

 

Sobald man alle fertig hat, ein Tuch darüber legen, sonst trocknen sie schnell ein bisschen aus. Einen großen Topf mit Wasser aufstellen, sobald das Wasser kocht salzen und die Schlutzkrapfen hineingeben. Diese dann ca. 5-10 Minuten köcheln lassen. Man erkennt, dass sie fertig sind, wenn sie oben schwimmen. Dann braucht man sie nur noch herausnehmen, auf die Teller geben und mit Schnittlauch, Petersilie, Parmesan, ein bisschen brauner Butter und Pfeffer anrichten und genießen!

 


 

Rezept von Brigitte aus St.Leonhard/Passeier

 

Bandnudeln mit Brennnessel oder Spinat (für 4 Personen)

Zutaten:

 

- 2 Handvoll Brennnessel oder Spinat

- 3 Eier

- ein halber Kg Mehl

- Salz (Kräutersalz)

- Wasser nach Bedarf

 

Für die Soße:

- 500 ml Sahne

- 20 dag Schinken (gekocht)

- eventuell zum darüber geben Käse (Parmesan)

 


Zubereitung:

Die Brennnessel oder das Spinat frisch vom Garten pflücken, waschen und in den Mixer geben. Die Eier dazugeben und durch mixen. Anschließend das Mehl und das Salz noch dazu und alles zu einem schönen Teig mixen. Falls der Teig noch zu trocken ist, einfach ein bisschen Wasser dazu und nochmal durchmischen.

 

Den Teig in Stücke schneiden und wenn möglich mit einer Nudelmaschine schöne Nudelblätter machen. Anschließend in 1 cm dicke Bahnen schneiden und bemehlen, damit sie nicht zusammenkleben.

Die Nudeln in Salzwasser aufkochen. In der Zwischenzeit in einer separaten Pfanne Sahne erhitzen, den Schinken in kleine Stückchen schneiden, dazugeben, aufkochen und würzen.

 

Sobald die Nudeln fertig sind, auf den Tellern anrichten, die Soße darüber geben und genießen!

 


 

Rezept von Priska aus Sand in Taufers

 

Senfgoggilan (für 4 Personen)

Zutaten:

 

- 1 kg Kartoffeln

- 8 Eier

- 25 g Butter

- 25 g Mehl

- 400 ml Gemüsebrühe

- 100 g Schlagsahne

- 125 g mittelscharfer Senf

- halber Bund Petersilie

- Pfeffer

- Salz

- 1 Prise Zucker

 


Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen, waschen und je nach Größe halbieren oder vierteln. In Salzwasser ca. 20 Minuten kochen. Die Eier ca. 9 Minuten in Wasser hart kochen. Sobald diese fertig sind, mit kaltem Wasser gut abschrecken und schälen.

 

Butter in einem Topf erhitzen, mit Mehl bestäuben und anschwitzen lassen. Nach und nach mit Brühe und Sahne ablöschen und aufgießen; aufkochen und ca. 5 Minuten kochen lassen. Den Senf dazu geben, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und warm stellen.

 

Die Petersilie waschen und fein hacken und in der Zwischenzeit die Eier in die Senfsauce geben. Die Kartoffeln abgießen und mit Petersilie bestreuen.

Alles auf die Teller geben und genießen!

 


 

Rezept von Clara aus Terenten

 

Rehrücken (Kuchen)

Zutaten:

 

- 160 g Mehl

- 160 g gemahlene Nüsse bzw. Mandeln

- 160 g Zucker

- 3 Eier

- 170 g Milch

- 60 g Öl

- 10 g Backpulver

- 20 g Kakao

 

Wichtig: Backofen auf 180 Grad vorheizen

 


Zubereitung:

Alle abgewogenen Zutaten zusammen in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen kurz untermischen. Rehrückenform mit Butter einfetten. Wenn man so eine Form nicht hat, geht’s auch mit 2 Kastenformen, oder einer großen Kastenform.

 

In den vorgeheizten Backofen geben und ca. 45 - 55 Minuten backen.

Sobald der Kuchen fertig ist auf ein Gitter stürzen und nach 2 - 3 Minuten aus der Form lösen. Abkühlen lassen.

 

Als Verfeinerung: darüber eine Schokoladenglasur geben, kandierte Kirschen dazu oder einfach mit Puderzucker bestäuben.

Schmeckt super lecker zum Kaffee oder einfach nur so :-)

 


 

Rezept von Margareth aus St.Lorenzen

 

Ronenknödel mit Graukäse und brauner Butter

Zutaten: (für 4 Personen)

 

Für die Knödel:

- 1 Zwiebel

- 2 bis 3 Ronen (ca. 100 g) = rote Bete

- 120 g Knödelbrot

- 2 Eier

- 50 g Graukäse (oder würziger Bergkäse)

- ein bisschen Mehl

- Salz

- 1 EL Petersilie

- Butter

 

Zum Garnieren:

- Butter

- Geriebener Parmesankäse

 


Zubereitung:

Das Knödelbrot in einer Schüssel bereitstellen. Die Zwiebel in Würfel schneiden, in Butter andünsten und über das Knödelbrot geben. Die Ronen schälen, in Stücke schneiden, mit den Eiern im Mixer pürieren und mit dem Graukäse alles zum Knödelbrot dazugeben. Mehl und Petersilie (klein gehackt) ebenso dazugeben und mit Salz würzen.

 

Alles gut durchmischen und kneten und ca. 15 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit einen großen Topf mit genügend Wasser erhitzen.

 

Die Knödel formen und im bereits heißen Wasser ca. 15 Minuten kochen lassen.

 

Butter in einem kleinen Topf schmelzen, den Parmesan reiben und sobald die Knödel im Teller sind, damit noch garnieren. Mahlzeit!

 


 

Rezept von Christine aus Bozen

 

Gefüllte Kartoffelknödel mit Salat

Zutaten: (für 4 Personen)

 

Für die Knödel:

- 1 kg mehlige Kartoffeln

- 150 g Kartoffelmehl

- 2 kleine Eier

- Salz

- Muskatnuss

- Butter

 

Für die Füllung:

- 1-2 Zwiebeln

- 200-300 g Speck

- 250 g Faschiertes vom Rind

- Salz und Pfeffer

 


Zubereitung:

Sobald die geschälten Kartoffeln gekocht sind, abseihen und durchpressen. Die Eier, das Mehl, Salz, Muskatnuss und ein paar Stück Butter unterrühren und ruhen lassen damit es abkühlt.

 In der Zwischenzeit die klein geschnittenen Zwiebeln und den Speck mit dem Faschierten anrösten und ebenso kalt werden lassen.

 

Dann die Knödel formen: Kartoffelmasse nehmen und die Füllung in die Mitte geben und mit dem Kartoffelteig schön verschließen. Während man die Knödel macht, kann man auch schon einen großen Topf mit Wasser aufstellen und zum kochen bringen.

 Wenn das Wasser kocht, die Knödel hineingeben und zurückschalten, sodass sie nur noch leicht köcheln. Somit zerfallen sie nicht. Die Knödel ca. 20-30 Minuten so köcheln lassen.

 

Zum Schluss noch einen Salat zubereiten, auf den Knödeln noch ein bisschen geröstete Zwiebeln und Butter verteilen und fertig.

 


 

Rezept von Angelika Kirchmaier aus Tirol

 

Kräutergewürzpaste für den Winter

Zutaten:

 

- 400-500 g verschiedene Kräuter

(es eignen sich am besten weiche Kräuter, also keine Stängel, die können nicht püriert werden)

- eine Hand voll Salz

- halbe bis ganze Espressotasse Olivenöl

 

wer mag:

- eine Knolle Knoblauch

- Chilischoten

 


Zubereitung:

Die Kräuter, den Knoblauch und die Chilischoten grob hacken, fingerdick reicht. Dann das Salz und Olivenöl dazu geben und alles pürieren bis eine schöne Paste entsteht. Sie sollte dickflüssiger sein als ein Pesto. Falls die Kräuter noch nicht fein genug sind, einfach noch weiter pürieren und eventuell noch einen Schluck Olivenöl dazu geben.

Mit dem Öl sollte man jedoch aufpassen. Es ist besser zu wenig als zuviel!

 

Sobald die Paste fertig ist, in kleine Gläser abfüllen, aber nicht zu voll. Da sich die Paste ausdehnt sollte man oben ca. einen Finger dick Luft lassen. Anschließend die Gläser noch nicht schließen, da sich die Paste ja ausdehnt, also erst am 2.Tag verschließen und im Gefrierfach im obersten Fach lagern.

Im Winter hat man so auch die frischen Kräuter griffbereit. Sie passen eigentlich zu allen Gerichten wie Salat, Suppe, Fleisch, Fisch oder Gemüse aber auch um Soßen zu verfeinern. Man kann natürlich auch verschiedene Gewürzpasten herstellen, damit man nicht immer den gleichen Geschmack hat.

 

Sobald man ein Glas geöffnet hat, wird es so gelagert: im Kühlschrank in der Null-Grad-Zone oder wenn man das nicht hat, einfach auf der Glasplatte ganz hinten. Dort ist es nämlich am Kältesten.

 


 

Rezept von Johanna aus Luttach

 

Überbackene Muschelnudeln mit Radicchiosalat

Zutaten: (für 2 Personen)

 

- 14 große Muschelnudeln

- Meersalz/Pfeffer

- 1 EL Olivenöl

- einige Blättchen frischer Oregano

- 1 kleine Zwiebel

- 150 g Ricotta

- 50 g frisch geriebener Parmesan

- 1 Eigelb

- Butter für die Form

- 100 g Sahne

- 100 g Gorgonzola

- ½ Kopf Radicchio

- 3 EL Walnussöl (oder Olivenöl)

- 1 EL Rotweinessig

 


Zubereitung:

Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest garen. In ein Sieb gießen, abtropfen lassen und mit Olivenöl vermischen. Den Oregano waschen, trockentupfen und in feine Streifen schneiden. Zwiebel fein würfeln. Ricotta mit 3 Esslöffeln warmem Wasser, Parmesan, Eigelb, Oregano und Zwiebelwürfeln cremig rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Den Backofen auf 200 °C vorheizen und eine Auflaufform mit Butter ausstreichen. Die Nudeln löffelweise mit der Käsecreme füllen und in die Form setzen.

 

Die Sahne in einem Topf erhitzen. Den Gorgonzola zerkleinern, in der Sahne schmelzen und die Sauce über die gefüllten Nudeln verteilen. Das Gericht in den vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene schieben und 15 Minuten garen lassen.

 

In der Zwischenzeit den Radicchio in Blätter zerteilen, putzen, waschen und trockenschwenken. Blätter in Streifen schneiden und mit dem Öl, Rotweinessig, Meersalz und Pfeffer würzen.

 

Die gefüllten Nudeln auf die Teller verteilen und mit dem Salat garnieren und servieren.

 

Andere Variante für Tomatenliebhaber:

Man kann auch abgezogene und entkernte Tomatenwürfel mit Zwiebeln, Knoblauch, Olivenöl und Pinienkernen als Salat anmachen und als Bett für die Muschelnudeln in den Tellern anrichten.

 


 

Rezept von Maria aus Astfeld im Sarntal

 

Kräuterknödel mit Zucchinisauce

Zutaten: (für 4 Personen)

 

- 20 dag Knödelbrot

- bisschen Milch

- Butter

- 3 Eier

- 1 Zwiebel

- Kräuter: Majoran, Petersilie, Schnittlauch, Basilikum

- Rosmarin und Thymian (nicht zuviel sonst wird’s zu intensiv!)

 

Für die Sauce:

- 2 kleine Zucchini

- Sahne

- Parmesan (gerieben)

- Butter

 


Zubereitung:

Das Knödelbrot mit ein bisschen Milch aufweichen, die Zwiebel klein schneiden und in Butter kurz anschwitzen. Anschließend zum Knödelbrot dazugeben. Auch die Kräuter fein hacken und mit den 3 Eiern und 1 Löffel Mehl zum Knödelbrot geben; gut durchmischen.

In der Zwischenzeit einen Topf mit reichlich gesalzenem Wasser erwärmen. Die Knödel formen und sobald das Wasser kocht, die Knödel darin ca. 15 Minuten kochen lassen.

 

Für die Sauce die Zucchini in kleine Stücke schneiden. In einer Pfanne Butter zerfließen lassen, die Zucchini anrösten und Sahne und anschließend Parmesan dazu. Eventuell noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig.

 

Wer lieber Salbeibutter dazu möchte, kann Butter in einem kleinen Topf zerfließen lassen, ein paar Salbeiblätter darin ein bisschen ziehen lassen und zum Schluss einfach über die Knödel gießen.

 


 

Rezept von Petra aus Mühlen in Taufers

 

Pangasius Filet mit Salzkartoffeln und gedünsteten Karotten

Zutaten: (für 4 Personen)

 

- 4 Pangasius Filets

- 1 kg Kartoffeln

- 600 g Karotten

 

zum würzen:

- Salz

- Pfeffer

- Senf

- Mehl

- Semmelbrösel

- Petersilie und Rosmarin

- Öl und Butter

 


Zubereitung:

Das Pangasius Filet waschen und trockentupfen. Auf beiden Seiten salzen und pfeffern danach auf einer Seite mit Senf bestreichen. Das Mehl und die Semmelbrösel mischen und das Filet mit der Senfseite hineinlegen.

 Anschließend die Kartoffeln schälen, klein schneiden und in Salzwasser ca. 20 Minuten kochen lassen. Die Karotten ebenso schälen und in feine Scheiben schneiden.

In einer Pfanne Butter zerfließen lassen, die Karottenscheiben hineingeben, mit Salz und Pfeffer würzen und zugedeckt ca. 15 Minuten langsam dünsten.

 

In einer weiteren Pfanne Öl und Butter erhitzen, die Filets mit der bemehlten Seite nach unten hineinlegen und langsam ca. 5-7 Minuten braten lassen. Vorsichtig umdrehen, noch mit Rosmarin und Petersilie würzen und nochmal 5-7 Minuten fertig braten.

 Alles auf den Tellern anrichten und guten Appetit!

 


 

Rezept von Jessica aus Enneberg

 

Gadertaler Kirschtakropfn mit Brennsuppe

Zutaten:

 

Teig:

- 1 kg Weizenmehl

- 1 kg Roggenmehl

- 1,5 Würfel Germ (Hefe; also ca. 50 Gramm)

- lauwarmes Wasser oder Molke

- Butter

- 1 kleines Glas Schnaps

- 2 Eier

- 1 Liter Erdnussöl (zum braten)

- geriebene Gewürze (Kümmel, Anis, Rosmarin und Salbei)

 

Brennsuppe:

- 500 g Weizenmehl

- Wasser nach Bedarf

- 1 Prise Salz

 


Zubereitung:

Das sogenannte „Dampfl“ für den Teig sollte man bereits am Abend zuvor machen. Dazu das Roggenmehl, die Hefe und lauwarmes Wasser zusammenmischen und in einer großen Schüssel über Nacht stehen lassen. Falls der Teig noch zu trocken ist, einfach nach und nach lauwarmes Wasser dazu geben, bis ein schöner Teig entsteht.

Am nächsten Tag als Erstes die Brennsuppe vorbereiten. Dafür die 500 g Weizenmehl in einem Suppentopf ohne Fett anrösten, bis es eine nussbraune Farbe bekommt. Unter ständigem Rühren Wasser aufgießen, bis die Suppe eine cremige Konsistenz hat. Zum Kochen bringen und ca. 15 Minuten kochen lassen. Wenn die Suppe zu dick wird beim Kochen, einfach noch ein bisschen Wasser dazu geben. Anschließend beiseite stellen.

 

Für den Teig einfach alle Zutaten (siehe oben Zutaten Teig) zusammen mischen, auch das Dampfl, das am Tag zuvor vorbereitet wurde, bis der Teig Blasen wirft. Also einfach so lange kneten bzw. mit einem Kochlöffel mischen. Danach mit Butter bestreichen, damit er keine Kruste bekommt und nicht trocken wird, abdecken und 1 Stunde ruhen lassen.

 

Nach der Ruhepause den Teig in eine große Rolle formen, Stücke abschneiden und diese durch die Nudelmaschine lassen bzw. ausrollen. An einem warmen Ort nochmal 1 Stunde ruhen lassen.

 

In der Zwischenzeit das Erdnussöl in einem Topf erhitzen, anschließend die Krapfen einzeln hineinlegen, wichtig mit Öl die obere Seite immer begießen, damit auch beide Seiten schön goldbraun werden.

Sobald alle Krapfen gebacken sind, abkühlen und abtropfen lassen, die Brennsuppe erhitzen und servieren.

 


 

Rezept von Kaya vom Ritten

 

Melanzane - Lasagne

Zutaten:

 

- 1 mittlere Melanzane

- 12 Scheiben Toastbrot

- 3-4 Ochsenherztomaten (oder frisch vom Garten)

- 2 Mozzarella

- Parmesan (gerieben)

- Käse nach Belieben (z.B. stark = Bergkäse; leicht = Bianco)

- Gewürze (wie Olivenkraut, Oregano, Basilikum)

- Butter

- Tomatensauce

 


Zubereitung:

Den Backofen auf 200° vorheizen. Melanzane schälen (streifenweise), in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, aufs Backblech legen nur mit Salz, also ohne Öl, und ungefähr 7 Minuten backen. Das Toastbrot mit Butter bestreichen, ebenso auf ein Backblech legen und so lang im Ofen lassen, bis es goldbraun ist.

 

Anschließend die Tomaten und die Mozzarella in Scheiben schneiden. Dann wird in eine gewöhnliche Auflaufform geschichtet: Brot, Tomatensauce, Salz, Pfeffer, Kräuter, Melanzane, Käse. Nochmal alles wiederholen bis man alle Zutaten aufgebraucht hat, und zum Schluss nochmal ein bisschen Tomatensauce, Parmesan und Butterflocken darauf verteilen. Dann ab in den Backofen.

 

Die Lasagne lässt man bei 180° ca. 15 – 20 Minuten backen.

 

Dazu schmeckt sehr lecker ein schnell gemachtes Pesto:

Verschiedene Kräuter und Blattsalat mit einem Schuss Öl mixen, würzen und ein paar Tröpfchen auf dem Teller verteilen. Eventuell passen dazu auch Salate der Saison.

 


 

Rezept von Maria aus Brixen

 

Erdbeerrisotto auf Erbsencreme

Zutaten:

 

- 300 g Zarnaroli-Reis

- 1 Glas Weißwein oder Prosecco

- 20 reife Erdbeeren

- 1 Zwiebel

- 3 EL Olivenöl

- 2 EL Parmesan

- 1 EL Butter

- Suppe zum Aufgießen

 


Zubereitung: (ca. eine halbe Stunde)

Die Zwiebel klein schneiden und im Öl anbraten. Dann den Reis dazu geben, anbraten, bis er glasig aussieht. Mit dem Wein ablöschen, sobald der verkocht ist, mit Suppe aufgießen und immer kräftig rühren. Immer wieder Suppe dazu geben und rühren, wie bei einem normalen Risotto. Wenn 15 Minuten um sind, die klein geschnittenen Erdbeeren in den Topf geben und fertig kochen lassen – immer wieder umrühren nicht vergessen.

Anschließend den Topf weg vom Herd und die kalte! Butter und den Parmesan hinein geben, aber noch nicht untermischen! Nach ca. 2-3 Minuten alles umrühren, abschmecken und wichtig: den Topf ein bisschen schwenken.

 

Für die Erbsencreme:

Die gefrorenen Erbsen (1 Säckchen, ca. 250-300 Gramm) ein paar Minuten kochen, pürieren und mit Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken und fertig!

 


 

Rezept von Rosi aus Meran

 

Mediterrane Fischsuppe (für 4 Personen)

Zutaten:

 

- 250 g Tintenfisch

- 250 g Garnelen

- 250 g Calamari

- 1 Stück Fischfilet (egal welcher Fisch; Bersico oder ähnliches)

- 1 Zwiebel

- 1 Karotte

- 1 kleiner Bund Petersilie

- 1 kleines Glas Weißwein

- 3 Tomaten

- 2 Knoblauchzehen

- 1 Baguette

- Salz und Pfeffer

- Olivenöl zum Anbraten

 


Zubereitung:

Den Zwiebel klein schneiden und im Öl anbraten. Dann Tintenfisch, Garnelen, Calamari und Fischfilet in Stückchen schneiden. Bei den Garnelen muss man jedoch zuerst den Darm entfernen, dazu einfach längs einschneiden und den Faden (Darm) herausziehen. Alles zum Zwiebel in den großen Topf geben und alles zusammen anbraten. Mit dem Glas Weißwein ablöschen.

Anschließend die Karotten schälen und klein schneiden und auch in den Topf geben. Die Haut der Tomaten einschneiden, kurz in heißes Wasser hinein, dann kann man die Haut abziehen. Klein schneiden und wieder in den Topf zu allen anderen Zutaten. Die fein gehackte Petersilie auch dazu und mit Wasser aufgießen. Mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 20 Minuten kochen lassen.

In der Zwischenzeit das Baguette in Scheiben schneiden, Knoblauch hacken und mit Olivenöl mischen und die Mischung auf die Brotscheiben geben. Das Brot bei 180 Grad im Ofen erhitzen bis es goldbraun ist.

Danach ist alles fertig zum Servieren.

 


 

Rezept von Waltraud aus Oberwielenbach

 

Maulwurftorte

Zutaten:

 

Für den Teig:

- 5 ganze Eier

- 200 g Zucker

- 190 g Mehl

- 100 g Schokosplitter

- 1 EL Vanillezucker

- 1 TL Backpulver

- 2 Bananen (oder anderes Obst)

 

Für die Füllung/Creme:

- 500 ml Sahne

- 1 EL Zucker

- 1 EL Vanillezucker

 

Dazu braucht es noch eine Springform 24-26 cm, Backpapier und den Backofen sollte man auf 180° Ober und Unterhitze vorheizen.

 


Zubereitung:

Die ganzen Eier mit dem Zucker schaumig schlagen bis die Masse hellgelb und cremig ist, also ca. 8 Minuten. Anschließend Mehl, Schokosplitter, Vanillezucker und Backpulver vermischen und ganz langsam unter die Eier-Zucker-Masse unterheben. Die Springform mit Backpapier auslegen, den Teig einfüllen, glatt streichen und auf der untersten Schiene ca. 45 Minuten backen.

Biscuitteig sollte man im Backofen in Ruhe lassen, das heißt nicht hineinschauen, sonst kann es passieren, dass er zusammenfällt.

Sobald er fertig ist, mit dem Messer auslösen und auskühlen lassen. Mit einem Löffel anschließend den Kuchen aushöhlen, also innen den Teig entfernen, sodass nur noch an der Seite der Rand und der Boden übrig bleibt. Alles was herausgenommen wurde beiseite stellen.

Bananen in Scheiben schneiden und auf den Kuchenboden auslegen. Danach für die Füllung die Sahne mit dem Zucker steif schlagen, die Kuchenbrösel bis auf eine Hand in die Sahnemischung hineingeben. Die Füllung/Creme hügelförmig auf den Kuchen geben, und ab in den Kühlschrank.

Zum dekorieren nehmen wir noch die restlichen Brösel und ein-zwei übrige Bananenscheiben.

Im Sommer kann man auch anstatt der Bananen Erdbeeren oder andere Früchte nehmen. Übrigens kann man auch den Teig am Tag zuvor vorbereiten und am nächsten Tag nur noch befüllen mit der Creme.

 


 

Rezept von Margit aus St.Sigmund

(italienisches Rezept)

 

Cevapcici (für 4 Personen)

Zutaten:

 

- 600 g Fleisch (Rind, Wild oder Lammfleisch)

- 1 Prise Salz / Pfeffer

- 1 bis 2 Zwiebeln

- Knoblauch nach belieben

- Sellerie

- Kräuter: Lorbeer, Petersilie, etwas Salbei und Peperoncino

- Butter und Rapsöl

 


Zubereitung:

Alle Zutaten (außer das Rapsöl) fein hacken, oder alles zusammen in den Fleischwolf geben und zerkleinern. Anschließend 10 – 15 cm große Würstchen formen und alle in eine Kasserolle hineingeben und mit Rapsöl bedecken. Danach zudecken ab in den Kühlschrank. (Man kann sie auch einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt braten)

Nach ein paar Stunden, oder am nächsten Tag die Kasserolle vom Kühlschrank herausnehmen. In einer großen flachen Pfanne Butter und das Öl von der Kasserolle hineingeben und erhitzen und die Cevapcici kräftig anbraten.

Dazu schmecken besonders Rosmarinkartoffeln, Gemüse oder ein Salat. Im Sommer kann man die Cevapcici auch auf dem Grill zubereiten und dazu eine Knoblauchsauce und Bruschetta. Eventuell, wer mag, auch Zwiebelringe.

 


 

Rezept von Paula aus Vinschgau

 

Vinschger Krautnecklan: (für 4 Personen)

Zutaten:

 

- 500 g Mehl

- 1 Prise Salz

- 250 ml Sahne

- 3 bis 4 Eier

- 1 bis 2 Esslöffel Öl

- ein bisschen Milch

 

Für das Kraut:

- 1 Glas Kraut bzw. einen Krautkopf

- 1 Zwiebel

- 2 Zehen Knoblauch

- 1 Lorbeerblatt

- ein paar Wacholderbeeren

 


Zubereitung:

Alle Zutaten, außer die Milch zusammen in eine Schüssel geben und mischen. Locker schlagen mit einem Holzlöffel und falls der Teig noch zu trocken sein sollte, einen Schuss Milch dazugeben – wieder mischen. Gleichzeitig sollte ein Topf mit genügend schwachem Salzwasser (nicht zu salzig) bereits erhitzt sein. Die Necklan mit einem Esslöffel formen, ins Salzwasser geben und kochen lassen. Am Anfang sinken die Necklan auf den Boden des Topfes, sobald sie fertig sind, schweben sie oben im Wasser. Dann kann man sie absieben, eventuell mit kaltem Wasser abschrecken.

 

Für das Kraut: Das Kraut mit Zwiebeln und Knoblauch anbraten, ein Lorbeerblatt und Wacholderbeeren untermischen und mit schwacher Hitze dämpfen lassen.

Anschließend die Necklan zum Kraut dazugeben und locker untermischen. Die Sahne dazugeben, dabei den Topf nicht mehr auf voller Hitze auf dem Herd stehen lassen. Kurz durchziehen lassen und servieren.

 

Den Teig für die Necklan kann man auch mit Kartoffeln machen:

Dazu die rohen Kartoffeln schälen, reiben und die selben Zutaten hineingeben, wie zuvor beschrieben. Der Teig sollte dabei auch nicht zu fest oder zu flüssig sein.

 


 

Rezept von Elisabeth aus Mühlbach

 

Fleischkrapflan (Variation aus Verona):

Zutaten:

 

- 5 fertig gewürzte Fleischbällchen vom Metzger

(kann man eventuell auch selbst würzen und nur das Fleisch kaufen)

- 2 Eier

- 1 bis 2 Kartoffeln

- Brotbrösel

- Olivenöl


Zubereitung:

Die fertig gewürzten Fleischbällchen zerdrücken, 2 Eier (Eiweiß und Dotter) dazugeben, ebenso die gepressen Kartoffeln. Gut durchmischen, und wenn die Masse noch zu flüssig sein sollte Brotbrösel dazugeben, sodass eine schöne, nicht zu feste Masse entsteht. Eine große Pfanne nehmen, Olivenöl hineingeben, und das Öl nicht zu heiß werden lassen. Die Fleischbällchen formen, hineingeben und auf beiden Seiten langsam schön anbraten.

Gleichzeitig kann man auch als Beilage einen Reis dazu machen. Dazu 2 Liter Salzwasser erwärmen, 1 Glas Reis dazugeben (ist für 2 Personen), 15 Minuten kochen lassen und danach den Reis abseihen. Anschließend Butter rein geben und alles ist servierbereit.

Als Beilage schmecken auch gut Kartoffeln dazu oder Gemüse bzw. ein Salat.

 


 

Rezept von Irma aus St. Lorenzen

 

Niggilan (ca. 30 Stück)

Zutaten:

 

- 1 kg Mehl

- 1 Stöckchen Germ

- halbe Schale lauwarme Milch

- 2 Hände voll Zucker (eventuell auch weniger)

- 1 Esslöffel Salz

- 1 Stampale Schnaps (muss man nicht..)

- 4 Eier

- 20 dag flüssige Butter

 


Zubereitung:

Das Mehl in eine Schüssel geben, Milch (nicht zu heiß, wirklich nur lauwarm) und Germ (reinbröckeln) zugeben, und stehen lassen, bis der Germ in der Milch Bläschen wirft. Danach alle Zutaten reingeben und wenn der Teig noch zu trocken ist, eventuell noch etwas lauwarmes Wasser dazugeben. Mit einem Holzlöffel den Teig schlagen, bis er Blasen wirft. (Der Teig sollte leicht vom Holzlöffel herunter gehen, dann hat er genau die richtige Mischung) Dann eine Halbe Stunde ruhen lassen (mit einem Tuch über der Schüssel) und das Schlagen 2-3 Mal wiederholen. Auf einer Arbeitsfläche Mehl ausbreiten und den Teig, der sehr weich sein sollte, in Würstchen ausbreiten und kleine Stückchen schneiden. Dann formen und in den Topf geben.

Im Topf sollte das Öl (normales Kochöl) bereits erhitzt sein, aber nicht zu heiß ist sehr wichtig, sonst werden die Niggilan außen zu braun und sind innen roh. Man sieht sobald man sie umdrehen kann, dann einfach rausnehmen und abtropfen lassen. Sie sind sehr gut zu Kaffee oder im Winter zum Glühwein, aber auch zu Suppe oder einfach mit Staubzucker, Preiselbeeren oder Marmelade.

 

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