
Auch die Südtiroler Kellereien stellen sich, angesichts der Sanktionen für Russland, auf Exportausfälle ein. Wenngleich sie sich im Rahmen halten dürfen. Nur bei Schreckbichl könnte der Ausfall etwas spürbarer sein. Die Genossenschaft in Eppan ist nämlich jene Kellerei die seit Jahrzehnten schon die engsten Geschäftsbeziehungen zu Russland pflegt. Von ihren 1,9 Millionen produzierten Flaschen gehen etwa zwölf Prozent nach Russland und ein kleiner Prozentsatz in die Ukraine. Die Kellerei Bozen und jene in Nals Magreid zählen Russland nicht zu ihrem Hauptmarkt, dementsprechend dürfte ein Exportausfall zu verkraften sein.